


Nach den erfolgreichen Einsätzen von Rettungshunden bei den Erdbeben 1976 in Friaul/Italien, 1977 in Bukarest/Rumänien, 1980 in Algerien, sowie nach dem schweren Erdbeben im Dezember 1987 in Armenien, das zehntausende Menschen tötete und unter den zusammenstürzenden Häusern begrub, erfolgte der weltweite Ruf nach geeigneten Suchhunden.
Die Auswertung des DRK- Rettungshunde-Einsatzes in Armenien führte zu einer neuen verbandlichen Regelung der Rettungshundearbeit. Seit 1985 koordiniert das DRK-Generalsekretariat die Rettungshundearbeit. Mit dem Präsidiumsbeschluss vom 05.April 1990 wurde die Rettungshundearbeit verbindlicher Bestandteil des Sanitätsdienstes.
In der Folgezeit sind in den DRK-Landesverbänden flächendeckend Rettungshundestaffeln entstanden. Seit dem 01. Januar 2005 haben die Katastrophenschutz-Organisationen ASB, DRK, JUH und THW eine gemeinsame Prüfungs- und Prüferordnung für Rettungshundeteams gemäß DIN 13050. Der MHD hat am 01.01.2006 diese Prüfungsordnung übernommen. Im DRK-Landesverband Nordrhein wurde 1981 die erste Rettungshundestaffel im DRK-Ortsverein Köln-Porz gegründet.