Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem abschließenden Szenariotag, an dem die Teilnehmenden verschiedene realitätsnahe Einsatzlagen durchliefen. Die Wasserwacht übernahm dabei die Durchführung und Betreuung mehrerer Ausbildungsstationen. Hierzu gehörten insbesondere die Rettung eines verunfallten Tauchers aus dem Wasser an Land beziehungsweise in ein Rettungsboot sowie die Durchführung einer kardiopulmonalen Reanimation unter den besonderen Bedingungen an Bord eines Rettungsbootes.
Ziel der Übungen war es, Handlungssicherheit in zeitkritischen Situationen zu vermitteln und die Zusammenarbeit zwischen Wasserrettung, Rettungsdienst und Tauchern zu stärken. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Teilnehmer Rettungsabläufe trainieren, ihre Kenntnisse auffrischen und wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall sammeln.
Die Wasserwacht brachte dabei ihre umfangreiche Expertise aus dem Wasserrettungsdienst ein. Die praxisorientierten Trainings ermöglichten es den Teilnehmern, Rettungsmaßnahmen unter realistischen Bedingungen zu erproben und wichtige Schnittstellen zwischen den verschiedenen Rettungsorganisationen kennenzulernen.
Die STINT 2026 brachten erneut Fachkräfte aus Medizin, Rettungsdienst, Behörden und Tauchsport zusammen, um Wissen auszutauschen und gemeinsam für den Ernstfall zu trainieren. Die Beteiligung der Wasserwacht unterstrich dabei die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit aller Organisationen, die im Bereich der Wasser- und Tauchrettung tätig sind.
Weitere Informationen zur Wasserwacht im DRK Landesverband Nordrhein e.V.:
