Allein seit Beginn der aktuellen Einsatzserie sind für das Deutsche Rote Kreuz im Landesverband Nordrhein 22 Einsatzlagen mit insgesamt 454 erfassten DRK-Einsatzkräften dokumentiert. Das Einsatzspektrum reicht dabei von der Versorgung der Einsatzkräfte mit Essen und Getränken über Evakuierungs- und Betreuungsaufgaben bis hin zu Logistik, Drohneneinsatz und der Unterstützung von Bereitschaften.
Ein Schwerpunkt des DRK-Einsatzes liegt derzeit im Kreis Düren. Beim großflächigen Vegetationsbrand im Hürtgenwald unterstützen DRK-Kräfte unter anderem bei der Verpflegung der Einsatzkräfte, im Bereich Logistik und Betreuung. Auch bei der Evakuierung der Ortschaft Gey waren Kräfte des DRK im Einsatz. Für die Betreuung evakuierter Menschen wurden zudem Notunterkünfte in Schulen eingerichtet und durch DRK-Kräfte betreut.
Allein für den Einsatz im Zusammenhang mit dem Vegetationsbrand im Hürtgenwald sind mehrere Einsatzeinheiten aus verschiedenen DRK-Kreisverbänden tätig. Die Unterstützung beschränkt sich jedoch nicht auf den Kreis Düren. Bereits zuvor waren DRK-Kräfte unter anderem bei Wald- und Vegetationsbränden in Kall, Swisttal, Bornheim, Krefeld, Nettersheim, Lindlar und Alfter im Einsatz. Auch am 14. und 15. August wurden weitere Einheiten zu Einsatzstellen entsandt.
Bei solchen Einsatzlagen zeigt sich, wie wichtig die unterschiedlichen Fähigkeiten des Bevölkerungsschutzes sind. Während die Feuerwehr die Brandbekämpfung übernimmt, sorgen unsere Einsatzkräfte unter anderem dafür, dass Menschen betreut, Einsatzkräfte versorgt und logistische Aufgaben bewältigt werden können,
sagt Frank Langer, Landesbereitschaftsleiter des DRK-Landesverbandes Nordrhein.
Die Einsatzschwerpunkte im Gebiet variieren aufgrund wechselnder Winde. Die Gesamteinsatzlage ist derzeit statisch. Das DRK steht mit weiteren Einsatzkräften und Einsatzeinheiten für die Unterstützung der Gefahrenabwehr bereit.
