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Gemeinsames Training zur hubschraubergestützten Rettung: Bergwachten Nordrhein und Westfalen-Lippe stärken Zusammenarbeit

Rotkreuzler der hubschraubergestützten Rettung bei der Übung
Foto (c) Jonas Westermeyer / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe

Arnsberg, 07.09.2025. Vom Donnerstagabend bis Sonntagmittag fand ein intensives Training zur hubschraubergestützten Menschenrettung mit fünf Einsatzkräften der Bergwacht Nordrhein und Kolleginnen und Kollegen der Bergwacht Westfalen-Lippe statt. Ziel war es, die Zusammenarbeit zu stärken und die Einsatzfähigkeit für zukünftige Herausforderungen – insbesondere im Kontext zunehmender Starkwetterereignisse – weiter auszubauen.

Unter den Teilnehmenden aus Nordrhein befanden sich der neu gewählte Landesleiter Dr. Harald Quix, sein Vorgänger Roland Klampfl, der Technische Landesleiter Daniel Siekmann sowie der Landesbergwachtarzt Christoph Peisch-Thomaßen. Das Training umfasste praxisnahe Szenarien zur Rettung aus unwegsamem Gelände mittels Rettungswinde sowie die Abstimmung mit Luftrettungsbetreibern.

Die hubschraubergestützte Rettung gewinnt angesichts klimabedingter Extremereignisse wie Hochwasser oder Erdrutsche zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglicht eine schnelle und schonende Evakuierung von Verletzten und Eingeschlossenen – oft unter schwierigen Bedingungen. Die Bergwacht Nordrhein stellt hierfür speziell ausgebildete Einsatzkräfte bereit, die als „Air Rescue Specialists“ (ARS) auch in technisch anspruchsvollem Gelände sicher agieren können.

Das gemeinsame Training ist Teil der kontinuierlichen Fortbildung und Qualitätssicherung im Bereich Luftrettung und unterstreicht die Bedeutung einer länderübergreifenden Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz.

Foto (c) Jonas Westermeyer / DRK-Landesverband Westfalen-Lippe