Christiane Schlieper, Vizepräsidentin des DRK Landesverbandes Nordrhein, hieß dazu die Gäste, unter anderem Josef Hinkel, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Staatssekretär Dr. Bernd Schulte, Amtschef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie den Vorsitzenden des Präsidialrates des Deutschen Roten Kreuzes, Hans Hartmann, willkommen. „Wer 65 Jahre alt wird, der darf sich feiern lassen, besonders dann, wenn man auf ein so bewegtes und bewegendes Leben zurückblicken darf. Es braucht Menschen, die sich in verantwortlicher Position für das DRK einsetzen. So wie das Alexander Schröder-Frerkes stets vorbildlich getan hat und auch weiterhin tut“, so Schlieper in ihrer Begrüßung.
„Partnerschaft im besten Sinne“
Staatssekretär Dr. Bernd Schulte betonte: „Da sein. Das ist die vielleicht kürzeste, aber auch treffendste Beschreibung für das Deutsche Rote Kreuz. Das DRK ist da, es übernimmt Verantwortung, es macht weiter und es hilft überall dort, wo Menschen Hilfe benötigen – alleine nach dem Maß der Not. Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Deutschen Roten Kreuz ist keine Zweckgemeinschaft, sondern eine Partnerschaft im besten Sinne. Das Deutsche Rote Kreuz ist nicht laut, nicht schrill. Es stellt keine Maximalforderung, es arbeitet nicht mit Schlagzeilen. Das DRK ist konstruktiv, lösungsorientiert und immer an der Sache ausgerichtet; an dem ausgerichtet, was gebraucht wird. Da schätzen wir sehr wie bei Alexander Schröder-Frerkes. Sie stehen als Präsident des Landesverbandes Nordrhein für genau diesen Stil: klar in der Haltung, verbindlich im Ton und stets mit dem Blick darauf, was für die Menschen vor Ort gebraucht wird.“
Und weiter: „Wir leben in Zeiten, in denen vieles schneller, unübersichtlicher und vielleicht auch härter geworden ist. Genau dann braucht eine Gesellschaft Institutionen, die nicht aufgeregt, sondern verlässlich sind. Das Deutsche Rote Kreuz ist so eine Institution. Deshalb sage ich heute im Namen des Landes: Vielen Dank Ihnen allen für die gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ihnen, lieber Herr Dr. Schröder-Frerkes, zum 65. Geburtstag Gesundheit, Kraft und weiterhin die Gelassenheit, die man braucht, wenn man Verantwortung trägt und gleichzeitig weiß, dass man sich auf ein starkes DRK verlassen kann. Alles Gute und besten Dank.“
„Jemand, der auf die Menschen zugehen und sie begeistern kann!“
Bürgermeister Josef Hinkel dankte Dr. Alexander Schröder-Frerkes für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement für das Deutsche Rote Kreuz und hob dabei auch seinen Einsatz für die Landeshauptstadt Düsseldorf hervor: „Du bist jemand, der auf die Menschen zugehen kann und sie begeistert! Heute ist unsere Stadt international vernetzt. Und das auch, dank deiner Unterstützung. Wenn du dich einbringst, dann richtig. Das Engagement bleibt meist Jahre oder Jahrzehnte bestehen. Das ist etwas Besonderes und verdient Anerkennung und Respekt!“
Mit Blick auf das Rote Kreuz betonte Hinkel: „Es gäbe keinen Karneval, keinen Weihnachtsmarkt und kein Fußballspiel ohne das Rote Kreuz. Im Sanitätsdienst sorgt das Rote Kreuz für die notwendige Sicherheit für die Menschen. Das zeigt, dass das DRK für alle Menschen da ist und sich kümmert. Dieser Organisation, die ja vor allem durch ehrenamtliche Kräfte getragen wird, gebührt Respekt und Anerkennung.“
Verdienstmedaille des DRK Landesverbandes Nordrhein
Dr. Michael Dreuw, Vizepräsident des DRK Landesverbandes Nordrhein, verlieh in Anerkennung der herausragenden Leistungen die Verdienstmedaille des DRK Landesverbandes Nordrhein an Dr. Alexander Schröder. Die Verdienstmedaille wird für außerordentliches ehrenamtliches Engagement und besondere Verdienste um das Deutsche Rote Kreuz verliehen.
In seiner Laudatio hob Dr. Dreuw hervor: „Unsere Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die über die tägliche Pflicht hinaus eigene Interessen zurückstellen, um sich dem Gemeinwohl zu widmen. Wie das gelingt, zeigst du, lieber Alexander, auf beeindruckende Weise.
Du stehst seit vielen Jahren in herausragender Weise für die Werte, die das Deutsche Rote Kreuz prägen: Menschlichkeit, Verantwortung, Verlässlichkeit und den unermüdlichen Einsatz für andere. Dein ehrenamtliches Engagement für das DRK ist weit mehr als ein Amt. Es ist eine Haltung. Als Präsident unseres Landesverbandes hast du nicht nur Verantwortung übernommen, sondern diese Verantwortung stets mit Weitsicht, Klarheit und großem persönlichem Einsatz ausgefüllt. Du hast den Landesverband geprägt, Orientierung gegeben und Impulse gesetzt – in Zeiten der Stabilität ebenso wie in Zeiten der Herausforderungen. Ob in der strategischen Weiterentwicklung unseres Verbandes, im Dialog mit Politik und Gesellschaft oder im respektvollen und wertschätzenden Umgang mit Haupt- und Ehrenamt: Du hast immer deutlich gemacht, dass das Deutsche Rote Kreuz von den Menschen lebt, die sich für andere einsetzen. Dein Engagement hat Strukturen gestärkt, Zusammenarbeit gefördert und Vertrauen geschaffen.“
„DRK-Arbeit ist Teamarbeit!“
Dr. Alexander Schröder-Frerkes bedankte sich abschließend bei allen ehren- und hauptamtlich Aktiven im Roten Kreuz: „Der Dank gilt der gesamten Organisation, und nicht nur mir. Es ist das Team, das entscheidet, nicht eine Person allein.“ Mit Blick auf zukünftige Herausforderungen betonte er: „Wir müssen das Ehrenamt stärken. Krisen und krisenhafte Situationen werden in Zukunft nicht weniger werden. Dafür braucht es neben einem starken Roten Kreuz mit einer starken ehrenamtlichen Basis auch eine resiliente Gesellschaft. Daran müssen wir gemeinsam auch in Zukunft arbeiten.“















