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Fachtag „Resilienz – Kraftquellen stärken, Alltag gestalten“

Düsseldorf, 03.03.2026. Rund 50 Kita-Leitungen aus Nordrhein haben sich am 3. März 2026 im DRK Landesverband Nordrhein zum Fachtag „Resilienz – Kraftquellen stärken, Alltag gestalten“ getroffen, um Impulse für ihren Arbeitsalltag zu erhalten, sich auszutauschen und ihre persönliche sowie gemeinsame Resilienz zu stärken. Die Veranstaltung bot Raum zur Reflexion von Belastungen, Ressourcen und strukturellen Herausforderungen und gab wertvolle Anregungen für einen bewussteren Umgang mit den Anforderungen und Übergängen im Kita-Alltag.

Der Vormittag begann mit einem Impulsvortrag zum Thema Resilienz in Kitas. Dabei wurden die sieben Säulen der Resilienz als Orientierungsmodell vorgestellt und die Bedeutung resilienter Strukturen für Kinder, Fachkräfte und Leitungskräfte herausgestellt. In aktivierenden Gruppenaufgaben konnten die Teilnehmenden erste Ideen entwickeln, wie sie Resilienz in ihrem eigenen Arbeitskontext fördern können.

Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen in zwei Workshoprunden. Im Workshop „Selbstreflexion und persönliche Resilienz“ ging es darum, eigene Ressourcen zu erkennen, Belastungen einzuordnen und Strategien für den Alltag zu entwickeln. Parallel dazu wurde im Workshop „Übergänge im Kita-Alltag“ der Fokus auf Mikrotransitionen gelegt – jene kleinen Übergänge, die häufig Stress verursachen – und wie sie pädagogisch sinnvoll gestaltet werden können. Dank des Workshopwechsels konnten alle Leitungen beide Themen erleben.

Fazit des Fachtags

Die Kombination aus Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Workshops und zahlreichen Austauschmöglichkeiten machte den Fachtag zu einem praxisnahen und inspirierenden Erlebnis. Der Fachtag zeigte deutlich: Resilienz ist nicht nur eine persönliche Fähigkeit, sondern eine gemeinsame Ressource, die Kita-Leitungen, Teams und Kinder nachhaltig stärkt. Agnieszka Hajduk , Referentin der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen, ergänzt: „Resilienz beginnt dort, wo wir Belastungen nicht nur aushalten, sondern gemeinsam gestalten.“