Der Vormittag begann mit einem Impulsvortrag zum Thema Resilienz in Kitas. Dabei wurden die sieben Säulen der Resilienz als Orientierungsmodell vorgestellt und die Bedeutung resilienter Strukturen für Kinder, Fachkräfte und Leitungskräfte herausgestellt. In aktivierenden Gruppenaufgaben konnten die Teilnehmenden erste Ideen entwickeln, wie sie Resilienz in ihrem eigenen Arbeitskontext fördern können.
Am Nachmittag vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen in zwei Workshoprunden. Im Workshop „Selbstreflexion und persönliche Resilienz“ ging es darum, eigene Ressourcen zu erkennen, Belastungen einzuordnen und Strategien für den Alltag zu entwickeln. Parallel dazu wurde im Workshop „Übergänge im Kita-Alltag“ der Fokus auf Mikrotransitionen gelegt – jene kleinen Übergänge, die häufig Stress verursachen – und wie sie pädagogisch sinnvoll gestaltet werden können. Dank des Workshopwechsels konnten alle Leitungen beide Themen erleben.
Fazit des Fachtags
Die Kombination aus Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Workshops und zahlreichen Austauschmöglichkeiten machte den Fachtag zu einem praxisnahen und inspirierenden Erlebnis. Der Fachtag zeigte deutlich: Resilienz ist nicht nur eine persönliche Fähigkeit, sondern eine gemeinsame Ressource, die Kita-Leitungen, Teams und Kinder nachhaltig stärkt. Agnieszka Hajduk , Referentin der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen, ergänzt: „Resilienz beginnt dort, wo wir Belastungen nicht nur aushalten, sondern gemeinsam gestalten.“




