Während andere Karussell fahren, mit Freunden über die Kirmes schlendern oder Bratwurst essen, stehen die Einsatzkräfte des DRK bereit, um schnell und professionell Hilfe zu leisten. Dabei beginnt der Einsatz nicht erst mit der Öffnung der Fahrgeschäfte. Bereits vor dem offiziellen Start des Kirmestages bereiten sich die Einsatzkräfte auf ihre Aufgaben vor. Und erst wenn sich die Besucherströme aufgelöst haben und das Gelände nahezu leer ist, endet für die Helferinnen und Helfer ein Einsatztag.
Während der zehn Kirmesstage sind rund 350 Ehrenamtliche und Einsatzkräfte aus den Kreisverbänden und Ortsvereinen Selm, Kaan-Marienborn, Ostbevern, Kleve, Mettmann, (BRK) Bad Kissingen, Bochum, Gelsenkirchen, Grevenbroich, Heusenstamm, Essen, Kempen, Gladbach, Wesel, Bensberg, Remscheid und Stade auf der Rheinkirmes tätig. Besonders gefordert ist das DRK an den Tagen mit den höchsten Besucherzahlen. Dazu zählen vor allem der Pinky Monday, die Tage mit den Drohnenshows sowie der traditionelle Feuerwerksfreitag. Wenn sich Tausende Menschen auf dem Festgelände versammeln, wird die Präsenz der Einsatzkräfte entsprechend verstärkt.
Damit Hilfe schnell erreichbar ist, betreibt das DRK drei medizinische Anlaufstellen, die gut verteilt über dem Kirmesgelände sind: Unter der Oberkasseler Brücke, an der Kirmesverwaltung und an der Rheinfähre. Hier erhalten Besucherinnen und Besucher medizinische Hilfe bei kleinen und größeren Beschwerden. Das Spektrum reicht von der Versorgung kleiner Verletzungen über Kreislaufprobleme bis hin zu medizinischen Notfällen.
Doch die Helferinnen und Helfer sind nicht nur für gesundheitliche Anliegen ansprechbar. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit auch für alltägliche Fragen: Wo befindet sich die nächste Toilette? Wo gibt es einen Geldautomaten? Wie finde ich ein bestimmtes Fahrgeschäft? Auch solche Auskünfte gehören zum Einsatzalltag auf der Rheinkirmes. Das DRK ist damit oft erste Anlaufstelle für Menschen, die Orientierung oder Unterstützung benötigen.
Kinderkontaktbänder erleichtern das Wiederfinden
Eine besondere Initiative des DRK-Kreisverbandes Düsseldorf sind die Kinderkontaktbänder. Kinder und ihre Begleitpersonen können vor dem Besuch der Kirmes kostenlos ein Bändchen erhalten. Darauf können optional Angaben wie der Name des Kindes und eine Kontakttelefonnummer notiert werden.
Geht ein Kind im Getümmel verloren, können die Einsatzkräfte die Begleitpersonen schnell kontaktieren. Das erleichtert die Zusammenführung erheblich. Während früher regelmäßig nach Bezugspersonen gesucht werden musste, lassen sich viele Situationen heute deutlich schneller und unkomplizierter lösen.
Sicherheit im Hintergrund
Viele Besucherinnen und Besucher nehmen die Arbeit des DRK auf der Rheinkirmes vielleicht nur am Rande wahr. Doch hinter den Kulissen leisten die Einsatzkräfte Tag für Tag einen wichtigen Beitrag zum sicheren Ablauf der Veranstaltung. Mit medizinischer Kompetenz, großem Engagement und viel Einsatzbereitschaft sind sie für die Menschen auf dem Festgelände da – vom ersten Besucher am Nachmittag bis spät abends die Lichter der Karussells ausgehen. So trägt das DRK dazu bei, dass die Rheinkirmes das bleibt, was sie sein soll: ein unbeschwertes Fest für alle.





