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Besuch von Dr. Katja Strauss-Köster MdB im DRK-Katastrophenschutzzentrum Mönchengladbach-Güdderath

Mönchengladbach-Güdderath, 20.01.2026. „Wir müssen Sicherheitsvorsorge gesamtstaatlich denken. Militärische und zivile Aspekte gehören untrennbar zusammen“. Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch den Besuch von Dr. Katja Strauss-Köster MdB, stellvertretende Berichterstatterin für Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz der CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss des Deutschen Bundestages, im DRK-Katastrophenschutzzentrum Mönchengladbach-Güdderath.

„Sehr gerne bin ich der Einladung des DRK-Landesverbandes Nordrhein nach Mönchengladbach gefolgt“, so die Bundestagsabgeordnete bei ihrem Rundgang durch das 1985 errichtete Katastrophenschutzzentrum. Dort lagert alles, was für große, langanhaltende oder komplexe Schadenslagen benötigt wird. Darüber hinaus stehen ehrenamtliche Spezialisten für Kommunikation und Information, für Technik und Logistik sowie für Trinkwasserversorgung zur Unterstützung vor Ort bereit.

Florian Kulik, Vorstand des DRK-Landesverbandes Nordrhein, erläuterte den Hintergrund des Standortes: „Mit der Anerkennung des Deutschen Roten Kreuzes als Nationale Hilfsgesellschaft im Jahr 1952 begann der Aufbau eines eigenen Hilfszuges, der im Notfall mehrere tausend Personen verpflegen, sanitätsdienstlich versorgen, unterbringen und mit allen Dingen ausrüsten konnte, die für das tägliche Leben gebraucht wurden“.

„Die Bundesregierung hat das Ziel formuliert, den Bevölkerungsschutz krisenfest und zukunftsfähig aufzustellen. Das DRK in Nordrhein-Westfalen ist flächendeckend vertreten und unverzichtbarer Partner von Bund, Land und Kommunen“, so Florian Kulik weiter. „Die flächendeckende Präsenz ermöglicht schnelle, koordinierte Hilfe im gesamten Land – im Alltag wie in der Krise, deren größte ein bewaffneter Konflikt wäre. „Wir müssen dieses System gemeinsam stärken, damit wir auch zukünftig robust aufgestellt sind“.