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36 Jahre DRK: Zwischen Schreibmaschine und Krisenmanagement: Ein Abschiedsinterview mit Andreas Speich

Andreas Speich im Gespräch mit Andreas Brockmann.

Düsseldorf, 24.03.2026. Andreas Speich war 36 Jahre lang beim DRK Landesverband Nordrhein tätig: als Referatsleiter im Jugendrotkreuz, Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft und zuletzt als Geschäftsführer des DRK Flugdienstes. Diplompädagoge mit Taschenrechner, wie er sich selbst nennt. Im Abschiedsinterview mit Andreas Brockmann blickt er auf eine Zeit zurück, die vom Mauerfall über Nine Eleven bis hin zur Corona-Pandemie reichte – und sagt, was das Rote Kreuz für ihn bedeutet.

Wie alles begann: Der Weg zum Roten Kreuz

Andreas, wie bist du eigentlich zum DRK gekommen?

Ich bin Diplompädagoge und habe sehr stark ehrenamtlich in der Jugendarbeit gearbeitet, hauptsächlich für die evangelische Kirche, obwohl ich selbst katholisch bin. Ich habe das über zehn Jahre lang gemacht. Als ich dann einen Job gesucht habe, wurde mir gesagt, ich hätte die falsche Konfession und ob ich nicht wechseln könnte. Das habe ich nicht eingesehen. Da bin ich bockig geworden und habe gesagt: ‚Ich werde euch Konkurrenz machen.' Nach zahlreichen Bewerbungen bin ich zunächst bei einem Jugendzentrum gelandet, was mir aber zu langweilig war; das hatte ich ja schon jahrelang gemacht. Dann sah ich die Stellenausschreibung: Referent für Jugendbildung im Jugendrotkreuz Landesverband Nordrhein. Das hat mich interessiert: Landesebene, höheres gedankliches Niveau, regional arbeiten, größerer Verantwortungsbereich. Aufgrund meiner Erfahrungen bei Kinder- und Jugendfreizeiten wurde ich gleich als Referatsleiter für Kinder- und Jugenderholung eingestellt.

Hättest du damals gedacht, dass du so lange beim Roten Kreuz bleibst?

Nein überhaupt nicht. Gar nicht. Ich wusste ja gar nicht, was wirklich auf mich zukommt. Aber es hat mir von Anfang an Spaß gemacht! Die Leute waren alle verrückt für die Sache und konnten auch unkonventionelle Lösungen finden. Und es war kein Tendenzbetrieb: Hier geht es wirklich um die Sache und um die Humanität. Das hat mir von Beginn an gefallen.

Erinnerst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag?

Ja, tatsächlich. Ich habe am 15. April 1990 angefangen. Das zeigt schon, dass die Not groß war, sonst hätte man einen Monatsanfang gewählt. Gleich mein erster Arbeitstag bestand aus einem riesigen Meeting wegen des JRK-Supercamps in Bad Münstereifel: 5.000 Jugendrotkreuzler*innen in Zelten. Mein Auftrag war sofort: ‚Du machst die Security mit deinen Leuten!'. Ich habe gemerkt, wie die Zahnräder ineinandergreifen; Katastrophenschutz, Zelte, Verpflegung. Wenn man 5.000 Jugendliche versorgen muss, braucht man Logistik, Sicherheit und eine knallharte Kalkulation. Die Vorbereitungen hatten mir großen Spaß gemacht und ich merkte schnell: Ich bin hier Teil von etwas ganz Großem, und es geht um die Menschen.

Digitaler Wandel und das Arbeiten früher und heute

Nimm uns einmal mit in die Büros der 90er Jahre. Man kann sich das ja heute kaum noch vorstellen. Wie war die Arbeitswelt im Landesverband der frühen 90er?

Es war eine völlig andere Welt. Es gab im ganzen Haus keinen einzigen Computer. In den Fluren hörte man das Geklapper von Schreibmaschinen. Wenn man einen Text korrigieren wollte, musste man ihn neu tippen oder mit Tipp-Ex arbeiten. Die Digitalisierung war ein regelrechter Kulturkampf. Unser damaliger Landesgeschäftsführer musste seiner Sekretärin die Schreibmaschine buchstäblich wegnehmen und im Schrank einschließen, damit sie sich an den PC setzte. Viele hielten die Computer für Spielerei, aber für mich war es das Werkzeug, um die Professionalisierung voranzutreiben. Ich hatte schon bald einen Computer bekommen und habe mit einer frühen Tabellenkalkulationssoftware - ‚SIPLAN' oder so ähnlich - die gesamten Ferienfreizeiten durchkalkuliert: Buskosten, Tagessätze, Betreuungsteam, Aktionen. Als mein Chef die Preise ändern wollte und ich zehn Minuten später zurückkam und sagte ‚Wir haben eine Unterdeckung', hat er mich ungläubig angeschaut. Normal hätte das eine Woche gedauert. Da wusste er, dass ich den Job erfolgreich machen kann. Diese Kombination aus betriebswirtschaftlichem Denken und sozialem Auftrag hat mich schließlich meine ganze Laufbahn über begleitet.

Hast du das Gefühl, dass man heute in kürzerer Zeit mehr leisten muss? War es früher entspannter?

Ja, weil es langsamer war. Absolut. Wer was anderes behauptet, lügt. Wir haben damals Geburtstage von Mitarbeitenden im Haus gefeiert, saßen zusammen und hatten Zeit dafür. Das gibt es heute in der Form nicht mehr. Die Themenbreite, die man an einem Tag bearbeitet, die Erwartung, E-Mails am gleichen Tag zu beantworten, all das gab es früher nicht. Andererseits: Die Arbeitsmittel sind heute mehr zum Assistenten meiner Gedanken geworden. Ich kann heute Projekte über Nacht umstrukturieren, Aufgaben von hinten nach vorne setzen, in einer Stunde alles anders machen. Das macht auch Spaß. Früher hat man einen Projektplan geschrieben, der in Stein gemeißelt war. Keiner hat erwartet, dass man das noch mal umwirft.

Gab es neben der EDV-Revolution noch einen weiteren großen technischen Umbruch?

Corona und die Einführung von Homeoffice und Teams, das war ein echter Paradigmenwechsel. Wir hatten immer gesagt, ein Medical Operations Center mit medizinischem Fachpersonal muss rund um die Uhr an 365 Tagen physisch besetzt sein. Dann wurden wir gezwungen, das infrage zu stellen. Ich habe damals gesagt: Wenn wir das schon machen, dann denken wir groß. Und davon profitieren wir heute noch. Kurzfristiges Einspringen bei Schichtarbeit ist von zu Hause aus natürlich leichter möglich.

Große Veränderungen im DRK über die Jahrzehnte

Welche großen Veränderungen hast du im Deutschen Roten Kreuz erlebt?

Zunächst die Hierarchien: Früher war der Dienstweg heilig. Als ich kam, durfte der Referatsleiter nur mit seinem Abteilungsleiter kommunizieren. Wenn zwei Referatsleiter miteinander reden wollten, musste das über beide Abteilungsleiter gehen – sogar bei Hauspost. Das ist heute undenkbar. 

Dann der Stellenwert der Wirtschaftlichkeit: Als ich ankam, wurde der Haushalt mit Bleistift gemacht. Es gab kein Controlling. Man hat Geld ausgegeben, weil es im Haushalt stand, ohne zu fragen: Wo wollen wir eigentlich hin? Das hat sich durch unseren damaligen Landesgeschäftsführer – ein Controller vom Otto-Versand, vom Headhunter gesucht und gefunden – massiv verändert. 

Und dann natürlich die Zusammenarbeit der Gemeinschaften: Früher waren die Gemeinschaften eher autarke Inseln. Das Gefühl für gemeinschaftsübergreifende Zusammenarbeit fehlte noch komplett. Viele haben ihr eigenes Ding gemacht und sich abgegrenzt. Heute ist das alles selbstverständlich vernetzt. Das Verständnis füreinander hat sich wesentlich verbessert!

Genau dieser Gedanke führte ja später zum komplexen Hilfeleistungssystem des DRK…

…ja, das waren früher wirklich verschiedene Welten. Das erste Supercamp war für mich ein Schlüsselmoment: Der Katastrophenschutz baute die Zelte auf, sorgte für die Verpflegung von 5.000 Menschen, und alle haben gemerkt, wie geil das ist, wenn man zusammenarbeitet, dass man an einem Strang zieht. Heute fragt keiner mehr, ob er ein Zelt von den Bereitschaften leihen kann. Das ist der Grundgedanke des komplexen Hilfeleistungssystems. Aber das musste damals erst erfunden werden. Wir wissen, dass wir auch im Ernstfall nur funktionieren, wenn alle Zahnräder ineinandergreifen. Dieser Weg von der Konkurrenz zur Kooperation war einer der wichtigsten Prozesse in meiner Zeit.

Du hast gerade erwähnt, dass es kein Controlling gab. Welche weiteren Bereiche gab es früher nicht, die es heute gibt?

IT gab es nicht, Personal- und Organisationsentwicklung gab es nicht. Es gab keinen Datenschutzbeauftragten. Die Öffentlichkeitsarbeit bestand im Wesentlichen aus einem Pressespiegel und einem Jahrbuch. Eine strukturierte Kommunikation in die Landespolitik gab es auch nicht. Was es aber gab: Eine Druckerei im Foyer und ein riesiges Materiallager. Heute haben wir den Idealverband, die gGmbH, Beratungsgesellschaften, den Flugdienst; lauter Strukturen, die es damals nicht gab. Die erste GmbH, die wir gegründet haben, war der Flugdienst. Das war ein schwerer Kampf, aber inhaltlich komplett überzeugend.

Aber all das wurde ja nicht zum Selbstzweck aus dem Boden gestampft. Wir wollten besser werden. Und das sind wir auch in all den Jahren geworden! Heute ist das DRK ein moderner Dienstleister, der zugleich seinen humanitären Kern nie verloren hat. 

Welche gesellschaftlichen Ereignisse haben deine Arbeit besonders beeinflusst?

Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl war das erste, obwohl das 1986 war, also vor meiner Zeit. Das JRK machte Austauschprogramme mit Kindern aus Tschernobyl, und als Kinder- und Jugenderholungsmensch war ich natürlich massiv eingebunden. 

Dann natürlich der Mauerfall: Ich kam am 15. April 1990, kurz nach der Wende. Wir sind sofort in die neuen Bundesländer gefahren, haben Häuser für Jugendfreizeiten gesucht, Betreuer rekrutiert. Es gab Fördermittel für den deutsch-deutschen Austausch. Ich habe dem Landesgeschäftsführer Förderanträge hingelegt, und wir haben dann anderthalb tausend Kinder aus den neuen Bundesländern in Ferienmaßnahmen mitgenommen. 

Der 11. September war ebenfalls ein einschneidendes Erlebnis. Und dann die europäische Integration: Plötzlich gab es Europa, Fördertöpfe, Austausch. Der Zerfall des Ostblocks und dann der Ukrainekonflikt haben dem Katastrophenschutz immer wieder ganz andere Relevanz gegeben.

Herausforderungen, Tiefpunkte und ein Auftritt im Landtag

Gab es besonders herausfordernde Momente in deiner Karriere?

Die Transformation des Flugdienstes von einem Zweckbetrieb zu einer wirtschaftlich tragfähigen GmbH hat Kraft gekostet. Als wir den Flugdienst vom Bundesverband übernahmen, war der ja strukturell defizitär und es war allen klar: um ihn zu revitalisieren und am Leben zu erhalten, muss man andere Leistungen anbieten. 2004 mussten wir den Flugdienst in eine GmbH umwandeln, um ihn zu retten. Das war eine Zeit extremer Belastung. Aber ich habe gelernt: Wer helfen will, muss professionell wirtschaften. Man kann keine Menschlichkeit zeigen, wenn es die Organisation nicht mehr gibt.

Letztlich war dieser Weg von Erfolg gekrönt. Heute ist der Flugdienst eine starke Marke, die im Kern sagt: Wir helfen dir, egal wann, egal wo! Die weltumspannende Familie des Roten Kreuzes ist für dich da, wenn du sie brauchst! Wo gibt es so etwas schon?! 

Meine erste große Herausforderung im Verband begann aber viel früher: Ich stand mit etwa 35 Jahren im Landtag am Rednerpult und habe stellvertretend für alle Landesgeschäftsführungen die Gesamtposition der Hilfsorganisationen für die Novellierung des Rettungsgesetzes vorgestellt – und das anderthalb Jahre nach meinem Wechsel in den Erwachsenenverband! Unser Landesgeschäftsführer hat gesagt: ‚Herr Speich, das machen Sie.' Ich stand da und habe gedacht: Wo soll das noch hinführen? 

Hast du jemals daran gedacht aufzuhören?

Nein, eigentlich nie ernsthaft. Aber ich habe immer gesagt: ‚Wenn mir das zu bunt, wisst ihr was, dann gehe ich. Ich stelle mich da unten auf den orangenen Wagen. Und dann bin ich happy und pfeife euch hier zu.' Ich beuge mich nicht gerne. Aber ich hatte das große Glück, immer Führungspersönlichkeiten zu haben, die mit mir umgehen konnten und mich machen ließen. Die wussten: Der läuft nicht in die falsche Richtung, aber lass den mal laufen.

Der Flugdienst und das DRK als Wirtschaftsunternehmen

Wie kam denn der Flugdienst überhaupt zum Landesverband Nordrhein?

Der Flugdienst gehörte dem Bundesverband. Als dieser von Bonn nach Berlin umzog, wollte man die Mitarbeiter in Bonn belassen und den defizitären Flugdienst irgendwie weiterführen. Die Landesverbände durften sich mit Konzepten bewerben. Unser Konzept war: komplexes Hilfeleistungssystem, Angriff auf die Privatwirtschaft, verbesserte Leistungen für Rotkreuzmitglieder, garantierte Rückholung, Todesfallschutz, kein Kleingedrucktes. Wir haben den Zuschlag bekommen. Es war klar: Um den Flugdienst zu revitalisieren, mussten wir andere Leistungen anbieten und eine GmbH gründen, um ohne Fesseln am Markt agieren zu können.

Führung, Ehrenamt und das Besondere an einem Verband

Gab es herausfordernde Zeiten im Verhältnis von Haupt- und Ehrenamt?

Auf Landesebene hatten wir da immer Riesenglück. Es gab natürlich in den Bereitschaften und zwischen den Gemeinschaften Konflikte. Aber in meiner Rolle als Abteilungsleiter habe ich mich aus den Konflikten herausgehalten und stattdessen die Kreisbereitschaftsleiter zu Managern ausgebildet. Die sollten zum Beispiel nicht sagen ‚Wir wollen einen Bulli', sondern: ‚Wenn wir den Bulli kriegen, kostet das so viel, und so könnte sich das rechnen.' Das war damals neu. Heute nennt man das Sozialmanagement und ist selbstverständlicher Teil der Ausbildung zum Kreisbereitschaftsleiter oder zur Kreisbereitschaftsleiterin!

Was macht das DRK als Arbeitgeber besonders?

Du bist Teil von etwas ganz Großem. Du handelst nach Grundsätzen, nach etwas Größerem. Und dann diese Dualität: Es gibt das Ehrenamt über dem Hauptamt. Das ist manchmal herausfordernd, aber es ist eben auch das, was uns ausmacht. Und mir war es immer wichtig, dass ich meine Energie und Lebenszeit nicht dafür einsetze, dass sich irgendwo ein Privatmensch die Taschen vollmacht. Andere Konzerne dieser Größe sind Aktiengesellschaften. Und da machst du dich krumm dafür, dass sich andere reich machen. Beim DRK weiß ich: Wenn wir einen Überschuss erzielen, fließt der zurück in den Verband und kommt schließlich den Menschen zugute. Und ich spende dem Roten Kreuz, weil ich weiß, wo das Geld ankommt.

Blick zurück und nach vorne

Blicken wir zum Schluss nochmal zurück: Was würdest du deinem jüngeren Ich heute raten?

Mach das, was die beste Version von dir selbst herauskitzelt. Wenn du merkst, dass dir eine Aufgabe Spaß macht, dann brenn dafür. Dann sind 36 Jahre so schnell rum, das wird nie langweilig! Aber, und das ist vielleicht der wichtigste Teil des Ratschlags: Sieh zu, dass du nicht von zwei Enden gleichzeitig abbrennst! Schaffe dir immer die erforderlichen Freiräume, um Kraft zu tanken. Ich habe das geschafft, aber es war manchmal knapp. Die Work-Life-Balance heute ist übrigens viel besser als in den 90er Jahren. Das gab es damals als Begriff gar nicht. Damals hieß es: Wenn es dir zu schwerfällt, bist du zu schwach.

Und ein Blick nach vorne: Was ist für dich die größte Herausforderung für das Rote Kreuz in der Zukunft?

Die größte Herausforderung ist es, glaube ich, die Unterstützungsbereitschaft in der Bevölkerung weiterhin aufrechtzuerhalten. Dann hast du Mitgliedsbeiträge, Ehrenamtliche, Blutspender*innen – und Leute, die es toll finden, hier zu arbeiten. Wenn das hier ein langweiliger Laden wäre, der in der Bevölkerung keine Unterstützung erfährt, haben wir nichts. Der Flugdienst spielt da für mich eine riesige Rolle: Der Markenkern sagt, ‚Du hilfst uns, anderen zu helfen. Wir helfen dir.' Das ist die weltumspannende Familie. Was gibt es mehr? 

Du gehst jetzt in Rente. Wirst du dem Roten Kreuz verbunden bleiben?

Absolut, ja! Ich bin Fan vom Roten Kreuz und werde das auch immer bleiben. Als Mitglied auf jeden Fall. Aber funktionsbezogen möchte ich erst mal was ganz anderes machen. Ich will andere Saiten zum Klingen bringen, das Saxophon wieder rausholen, ausgedehnte Radtouren machen, etwas anders Herausforderndes tun. Ich habe mich nie über meinen beruflichen Erfolg oder Status definiert. Ich wollte aber auch keinen einzigen Tag woanders hin. Und ich konnte beruflich wirklich immer sagen: Das war die beste Version meiner selbst


Andreas Speich trat am 15. April 1990 seinen Dienst beim DRK Landesverband Nordrhein an und geht zum 31. März 2026 in den Ruhestand. In 36 Jahren war er Referatsleiter für Kinder- und Jugenderholung, Referatsleiter Jugendbildung, Referatsleiter Rettungsdienst, Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft und schließlich Geschäftsführer mehrerer DRK-Gesellschaften am längsten der des DRK-Flugdienstes.