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FAQ

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  1. Publikationen
  • Wo kann ich mich über die aktuellen Entwicklungen und geltenden Regeln in NRW informieren?

    Über aktuelle Entwicklungen und geltende Regeln informieren die Internetseiten des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

  • Können Ausbildungen stattfinden? – Anpassung 25.10.2020

    Ja, Ausbildungen dürfen grundsätzlich stattfinden. Dabei sind strenge, der Lage angemessene Hygienestandards einzuhalten. Zur Orientierung verweisen wir beispielsweise auf die Empfehlungen zur Ausbildung in der Ersten Hilfe. Die gegebenenfalls besonderen Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden sind zu beachten. Darüber hinaus ist aufgrund der steigenden Infektionszahlen, während der gesamten Veranstaltungsdauer von allen Teilnehmern eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich der Dozent / die Dozentin ist hiervon befreit, sofern ein Mindestabstand von 2 Metern zu anderen Personen im Raum eingehalten wird. Die Schulungsräume sind in regelmäßigen Abständen ausreichend zu belüften. Nach Lehrgangsende ist eine Reinigung der Oberflächen zu empfehlen.

  • Was muss ich beachten, wenn ich zur Risikogruppe gehöre und an Dienstabenden und Ausbildungen teilnehmen möchte?

    Wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte an Dienstabenden und Ausbildungen möglichst nicht teilnehmen. Wir weisen diesbezüglich auf die besondere Eigenverantwortung der Angehörigen des DRK hin – nicht zuletzt zur Aufrechterhaltung unserer Einsatzfähigkeit für den Bedarfsfall, aber auch als Vorbild für die Bevölkerung. Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf fasst das Robert-Koch-Institut auf seinen Internetseiten zusammen:

    www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

  • Darf ich, wenn ich nach dem Aufenthalt in einem ausländischen Risikogebiet wieder einreise, an Dienstabenden oder Ausbildungen teilnehmen?

    Nein. Während der durch die Corona-Einreiseverordnung vorgeschriebenen Quarantäne ist eine Teilnahme nicht zulässig.

  • Darf ich, wenn ich als Berufspendler au einem Risikogebiet im Ausland wieder einreise an Dienstabenden oder Ausbildungen teilnehmen?

    Derzeit ja, da es die gesetzlichen Regelungen des Landes NRW zulassen. Hier ist selbstständig auf mögliche Änderungen durch entsprechende Verordnungen des Landes zu achten.

  • Darf ich, wenn ich aus einem inländischen Gebiet mit einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 35 oder 50 komme, an Dienstabenden oder Ausbildungen teilnehmen?

    Ja, wenn  

    • ich keine Atemwegsprobleme oder unspezifische Begleitsymptome (Husten, Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen) habe,
    • ich mich nicht in Quarantäne befinde,
    • ich innerhalb der letzten 14 Tage nicht in einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet war.
  • Wer darf nicht an Veranstaltungen, Ausbildungen oder Dienstabenden teilnehmen?

    Alle Personen, die  

    • mit dem neuen Coronavirus infiziert oder daran erkrankt sind,   
    • Kontakt zu anderen infizierten oder infektionsverdächtigen Personen ohne adäquate Schutzbekleidung hatten,
    • sich in Quarantäne befinden,
    • innerhalb der letzten 14 Tage in einem aktuell vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet außerhalb Deutschlands waren (siehe Link) oder
    • aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.
  • Was muss aktuell bei der Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen beachtet werden?

    Derzeit liegen uns keine Informationen seitens der Landesregierung, des DRK-Bundesverbandes, der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste-Hilfe oder der DGUV vor, die eine Absage von Erste-Hilfe Lehrgängen erzwingen. Aus diesem Grund, und mit heutigem Stand (30.10.2020), gilt daher weiter, dass Sie vor Beginn der Schulungsmaßnahmen die zuständigen Behörden (Gesundheitsamt und Ordnungsamt) in Ihrem Kreis kontaktieren müssen, um eine entsprechende Freigabe zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass in Ihrem DRK-Kreisverbandsgebiet evtl. mehrere Ordnungsämter zuständig sind. Eine Freigabe für Schulungsmaßnahmen im gesamten Kreisverbandsgebiet ist dann mit allen Ordnungsämtern zu besprechen bzw. die Freigabe einzuholen.

    Die Verantwortung für die Umsetzung notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen im Lehrgangsverlauf trägt in erster Linie die ermächtigte Ausbildungsstelle. Die Teilnehmenden sollten eigene Mund-Nasen-Bedeckungen/Mund-Nasen-Schutz, weitere Einmalhandschuhe und ggf. Schutzbrillen zum Kurs mitbringen. Wird die Mund-Nasen-Bedeckung/Mund-Nasen-Schutz und weitere Einmalhandschuhe von der ermächtigten Stelle bereitgestellt, kann dies über einen privatrechtlichen Vertrag zwischen Unternehmen und ermächtigter Stelle geregelt werden. Bei Inhouse-Schulungen liegt die Verantwortung in Bezug auf Hygieneschutz (außer Übungsmaterialien) und die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten beim Unternehmen, also dem Auftraggeber des Erste-Hilfe-Kurses.

    In jedem Fall müssen länderspezifische Vorgaben, z.B. Infektionsschutz-Verordnungen/ Corona-schutz-Verordnungen sowie die Vorgaben der regional zuständigen Behörden beachtet werden. Ferner muss die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 20. August 2020 (GMBl 2020 S. 484-495 (Nr. 24/2020 v. 20.08.2020)) berücksichtigt werden. Ein entsprechendes Maßnahmenkonzept (erweitertes Hygienekonzept SARS-CoV-2-Pandemie) ist zu erstellen. Die konkrete Ausarbeitung muss auf die jeweilige ermächtigte Ausbildungsstelle bezogen sein. Ein „Musterkonzept“ wird nicht zur Verfügung gestellt, da jeweils landesrechtlichen und stellenspezifischen Besonderheiten Rechnung getragen werden muss. Eine Prüfung des Konzepts durch die Qualitätssicherungsstelle Erste Hilfe (QSEH) erfolgt nicht.

    Teilnehmerübungen sind weiterhin verpflichtender Bestandteil für die Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung von betrieblichen Ersthelfenden (vgl. DGUV Grundsatz 304-001). Zur Reduzierung eines Übertragungsrisikos unter den Teilnehmenden oder auf Lehrkräfte muss der Ablauf der Teilnehmerübungen angepasst werden. Wenn aufgrund landesrechtlicher Bestimmungen Teilnehmerübungen nicht an anderen Teilnehmenden durchgeführt werden dürfen, sind Alternativen zu erarbeiten (z.B. Übung an einer geeigneten Puppe, Übung an sich selbst).