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    Oral History - Zeitzeugen des DRK berichten

    Geschichte und Geschichten: Rotkreuzler erzählen und lassen ihre ganz persönlichen Erinnerungen und ihre Vergangenheit lebendig werden. Entdecken Sie die kleinen und großen Ereignisse der DRK-Geschichte. Eine Auswahl von Interviews aus dem Zeitzeugenprojekt des DRK finden Sie hier https://www.drk.de/zeitzeugen

    In diesem Blog berichten unsere FSJlerinnen regelmäßig über das Projekt und ihre Begegnungen mit DRK-Zeitzeugen.


    • 1. Unser Start ins FSJ

      Wir sind Amelie Lokat und Jana Fey und noch vor ein paar Monaten sah unser Leben ganz anders aus. Denn bis vor kurzem gingen wir noch zur Schule. Schule bestimmte unseren Alltag und irgendwie auch unser ganzes Leben. Dann schrieben wir unser Abitur und standen auf einmal da, ohne eine Idee oder Plan wie unser Leben aussehen sollte. Plötzlich tat sich ganz schön viel Verantwortung vor uns auf. Von einem Moment auf den anderen bestimmte niemand mehr über unsere Ziele und Aufgaben. Das mussten wir nun selber machen. Wir mussten unsere Zukunft selber in die Han…
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    • 2. Eingewöhnen und umgewöhnen

      Ich bin Jana, eine der beiden FSJlerinnen, die jetzt seit zwei Monaten im Deutschen Roten Kreuz für das Projekt Oral History West arbeiten. Ich komme eigentlich aus Langen, in der Nähe von Frankfurt. Für das FSJ, bin ich extra nach Solingen in eine kleine Wohnung im Haus meiner Großeltern gezogen. Alleine zu leben ist eine große Umstellung und ich musste mich die erste Zeit echt daran gewöhnen. Manchmal ist es wirklich schwer, die Familie und Freund*innen von zu Hause nicht um sich zu haben. Deshalb bin ich echt froh, dass mir die Arbeit so viel Spaß macht …
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    • 3. Novemberblues

      Im letzten Monat hat sich meine FSJ-Kollegin Jana vorgestellt - jetzt bin ich dran! Mein Name ist Amelie und ich bin vor wenigen Tagen 19 Jahre alt geworden. Ich bin in Düsseldorf geboren und aufgewachsen und wohne derzeit noch bei meinen Eltern. Mein Zuhause ist nur 10 Minuten Fußweg vom DRK-Landesverband Nordrhein entfernt, wo ich seit Anfang September mein FSJ mache. Wie Jana und ich bereits im ersten Blogbeitrag geschrieben haben, sind wir beide sehr an der Geschichte interessiert. Aber eben nicht nur an Zahlen und Fakten, sondern ganz besonders inte…
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    • 4. „Wie dieser junge Mann fast vor Angst zergangen ist“

      Im Dezember hat mich ein Interview wirklich sehr berührt: das Interview mit Frau Kiehl. Frau Kiehl kam in die Warschauer Botschaft, um zu helfen. Sie erzählte mir, wie sie das, was sie dort vorfand, für ihr weiteres Leben prägte. Auch andere Zeitzeug*innen hatten mir bereits sehr bildhaft die Situation in der Botschaft geschildert. Aber die Art, in der mir Frau Kiehl eine Begebenheit erzählte, hat mich irgendwie getroffen. Sie beschrieb, wie sie eines Tages beim Besuch einer Außenstelle einen jungen Mann unbeweglich bei einem Haus stehen sah. Er soll so wei…
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    • 5. Ein ruhiger Einstieg nach einem rasanten Jahr

      Man kann sagen, dass der Januar arbeitstechnisch gesehen für mich ein ziemlich kurzer Monat war. Als wir Anfang Januar wieder aus dem Urlaub kamen, gab es erst einmal unglaublich viele Emails zu checken. Wir hatten schon fast vergessen, wie der Stand der Dinge auf der Arbeit war. Das war auch der Punkt an dem mir auffiel, wie durcheinander all diese Unterlagen auf meinem Laptop waren. Ich verbrachte ziemlich viel Zeit damit Emails zu löschen, Ordner anzulegen und aufzufrischen und vor allem die Liste mit all den Informationen und Kontaktdaten unserer Zeitze…
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