Gefördert durch das

Personen, die sich als Geflüchtete ineinem fremden Land aufhalten, befinden sich in einer sozialen Ausnahmesituation. Oft kennen sie die rechtlichen Rahmenbedingungen ihres Aufenthalts und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im fremden Land nicht oder nur unzureichend, so dass sie Hilfestellung benötigen, um den Alltag zu bewältigen und einzuschätzen, was für sie sinnvolle nächste Schritte sind. Hinzu kommen nicht selten gesundheitliche, insbesondere psychische Probleme.
Mit dem Förderprogramm „Soziale Beratung von Geflüchteten NRW“ (SBvG) und der „Regionalen Beratung von Geflüchteten“ (RBvG) verfolgt das Land NRW das Ziel, Geflüchteten Unterstützung anzubieten, um den Betroffenen zu helfen und gesellschaftlichen Konflikten vorzubeugen. Aus dem Grund fördert das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes NRW (MKJFGFI) die soziale Beratung von Geflüchteten sowohl in den Aufnahmeeinrichtungen des Landes als auch in den Kommunen. Die zuständige Bewilligungsbehörde ist die Bezirksregierung Arnsberg.
Die Förderung der Sozialen Beratung von Geflüchteten unterteilt sich in fünf verschiedene Förderbereiche. Jeder Förderbereich zeichnet sich durch verschiedene Aufgaben und Durchführungsorte aus. Es werden folgende Förderbereiche unterschieden und gefördert:
Innerhalb von Aufnahmeeinrichtungen des Landes:
Außerhalb von Aufnahmeeinrichtungen des Landes:
Zudem fördert das Land Nordrhein-Westfalen die Regionale Beratung von Geflüchteten in den nordrhein-westfälischen Kommunen.
Die jederzeit kostenlosen Beratungen finden sowohl in regionalen Beratungsstellen als auch in den Landesliegenschaften statt. Die Beratungsinhalte sind sehr vielfältig und richten sich nach dem jeweiligen Fachschwerpunkt, in dem die Beratungsstelle tätig ist.
Die neun DRK-Flüchtlingsberatungsstellen im Verbandsgebiet Nordrhein sind in zwei Fachsäulen tätig:

Die Adressen der DRK-Flüchtlingsberatungsstellen im Verbandsgebiet Nordrhein finden Sie hier:
Download Standorte der DRK-Flüchtlingsberatungsstellen im Verbandsgebiet Nordrhein (*.pdf)