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Mitarbeiterunterweisung (TRBA 250)

Zielgruppe

Altenpfleger*in / Bestatter*in / Betriebssanitäter*in / Erzieher*in / Gesundheit- und Krankenpfleger*in / Justizvollzugsbeamter*in / Kindergesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in / Medizinische*r Fachangestellte / Notfallsanitäter*in / Rettungsassistent*in / Rettungshelfer*in / Rettungssanitäter*in / Sanitätshelfer*in

Inhalte (4 UE)

Die Themenfelder, zu denen die Beschäftigten informiert und unterwiesen werden müssen, sind u.a.

  • mögliche tätigkeitsbedingte gesundheitliche Gefährdungen durch die verwendeten oder vorkommenden biologischen Arbeitsstoffe
  • die einzuhaltenden Verhaltensregeln, z.B. zu Hygieneanforderungen, Hautschutz und Hautpflege und deren konsequente Umsetzung
  • die medizinischen Aspekte der Notwendigkeit, Eignung und Gebrauch von persönlicher Schutzausrüstung, z.B. Schutzhandschuhe, Schutzkleidung, Atemschutz, einschließlich Handhabung
  • Postexpositionsprophylaxe sowie das Vorgehen bei Schnitt- und Stichverletzungen
  • arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen

Weitere Themen besprechen wir gerne im Vorfeld mit Ihnen!

Termine

auf Anfrage am Lehrgangsort Hennef oder als Inhouse-Veranstaltung vor Ort in Ihrer Einrichtung

Für weitere Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter: 0211 / 3104-111

und per E-Mail unter: akademie(at)drk-nordrhein.de

Hintergrundinformationen

Beschäftigte, die Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen ausführen, müssen anhand der Betriebsanweisung und der betrieblichen Hygienemaßnahmen (Hygieneplan) gemäß TRBA 250 über die auftretenden Gefahren und über die erforderlichen Schutzmaßnahmen unterwiesen werden.

Zu den Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen im Anwendungsbereich dieser Regel zählt die berufliche Arbeit mit Menschen, Tieren, Produkten, Gegenständen oder Materialien, wenn aufgrund dieser Arbeiten Biostoffe auftreten oder freigesetzt werden und Beschäftigte damit in Kontakt kommen können.

Die Unterweisung ist vor Aufnahme der Tätigkeiten sowie bei maßgeblichen Änderungen der Arbeitsbedingungen, mindestens jedoch jährlich, durchzuführen. Sie muss in einer für die Beschäftigten verständlichen Form und Sprache mündlich, arbeitsplatz- und tätigkeitbezogen erfolgen.


Die Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen wieder.

DIE TRBA 250 „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege“ konkretisieren im Rahmen ihres Anwendungsbereichs die Anforderungen der Biostoffverordnung. Bei Einhaltung der Technischen Regeln kann der Arbeitgeber insoweit davon ausgehen, dass die entsprechenden Anforderungen der Verordnung erfüllt sind.