Karnevalsumzüge 2012: Sanitäts- und Rettungsdienst durch das DRK
Düsseldorf, 19/20.2.2012. Über 2.000 ehrenamtliche Rotkreuzler sind allein in den Kreisverbänden Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Leverkusen, Heinsberg, Mettmann, Mülheim und Rhein-Sieg über die tollen Tage im Einsatz. Viele der ehrenamtlichen Einsatzkräfte nehmen Urlaub oder feiern Überstunden ab, um sich um das gesundheitliche Wohl der „Jecken“ an den Zugstrecken zu
kümmern.
Zurzeit stehen die Höhepunkte der diesjährigen Session an: Die Kinderkarnevalszüge, Schull- und Veedelszöch sowie der Rosenmontagszug. Was das DRK im Einzelnen leistet zeigen Berichte aus Duisburg, Köln und Mülheim:
Duisburg: Kinderkarnevals- und Rosenmontagszug
"In Duisburg scheint die Sonne bei momentanen 4 Grad", sagt DRK-Einsatzleiter Sven Pöhlsen heute morgen beim Kinderkarnevalszug in Duisburg. " Wir gehen von einem ruhigen Einsatz aus, wie in den vergangenen Jahren auch." Mit rund 63 Einsatzkräften betreute das DRK den Umzug sanitätsdienstlich. "Darüber hinaus stellt das DRK Duisburg in der Zeit von 17 Uhr bis 01.00 Uhr einen weiteren RTW der Stadt Duisburg für den Regelrettungsdienst, da es zu einem erhöhten Aufkommen von Hilfebedürftigen Personen kommen wird. Dies hat uns die Erfahrungen in den vergangenen Jahren gezeigt."
Doch nicht nur beim Kinderkarnevalszug, sondern auch beim morgigen Rosenmontagszug wird das DRK in Duisburg wieder Zugteilnehmern, Zuschauern und allen anderen Jecken, die in Notlagen geraten sind, helfen. Rund 70 ehrenamtlich tätige Einsatzkräfte werden am Rosenmontag von 9:30 Uhr bis in die Abendstunden bei Wind und Wetter im Einsatz sein.
16 Rettungs- und Einsatzfahrzeuge werden eingesetzt, darunter ein
Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), und mehrere Krankentransportfahrzeuge, wie
RTW und KTW. Entlang der Zugstrecke hat das DRK sechs Unfallhilfsstellen
zur Versorgung von verletzten Personen eingerichtet.
Zahlreiche Sanitäts-Fußstreifen sichern die Zugstrecke zusätzlich ab.
Die Gesamtkonzeption sieht vor, dass neben den DRK-Einsatzkräften und
den Fahrzeugen auch Notärzte im Einsatz sein werden. Hierdurch kann das DRK sicherstellen, dass schnell und umfassend fachlich medizinische Versorgung für die Zugbesucher und Karnevalisten gewährleistet ist.
Bei allen Vorbereitungen und der Durchführung des Einsatzes arbeitet das
DRK in enger Kooperation mit Polizei, Feuerwehr und dem Ordnungsdienst
des Zugveranstalters. Bereits am Vortag, Sonntag 19.02.2012, hat das DRK in vergleichbarer Form die sanitäts- und rettungsdienstliche Betreuung des Kinderkarnevalszuges in Duisburg-Hamborn übernommen.
Kindersammelstelle eingerichtet
Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass es im
Karnevalstrubel immer wieder vorkommt, dass Kinder ihre Eltern, oder
auch Eltern ihre Kinder verlieren. Auch hier hilft das DRK. Für die Kinder, die
von ihren Eltern getrennt werden, hat das DRK eine Kindersammelstelle
eingerichtet, wo die Kinder vorübergehend von DRK-Personal betreut werden. In den meisten Fällen kann eine Vermittlung zwischen Kindern und Eltern erfolgreich durchgeführt werden. Für den Fall, dass Eltern längere Zeit
verschwunden bleiben, übernimmt die Polizei die weitere „Familienzusammenführung“. Die Kindersammelstelle für den Kinderkarnevalszug am Sonntag befindet sich im DRK-Gebäude, Viktoriastraße 7 in Duisburg-Hamborn, Nähe Altmarkt, und ist telefonisch erreichbar unter der Rufnummer 0203/60 015 504.
Informationen erhalten Sie an den Veranstaltungstagen von der DRK Einsatzleitung im DRK-Einsatzzentrum West (EZW) unter 02065-40724.
Medienkontakt:
Einsatzleiter und Ansprechpartner Presse für den Einsatz KiKa ist: Sven Pöhlsen, 0170 9171518, poehlsen@drk-duisburg.de
Einsatzleiter und Ansprechpartner Rosenmontagszug ist: Willi Steigenhöfer, 0172 2425559, steigenhoefer(at)drk-duisburg.de
Köln: Schull- und Veedelzöch und Rosenmontagszug
Mit insgesamt 381 ehrenamtlichen Helfern waren die Kölner Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH und MHD) in der Innenstadt im Einsatz bei den heutigen Schull- und Veedelszöch. An 22 Unfallhilfsstellen entlang des Zugwegs konnten die kleinen und großen Nöte der Jecken gelindert werden.
90 Helfer stellte allein das Rote Kreuz (45 weitere Helfer waren auf anderen Veranstaltungen heute im Einsatz). Tatkräftige Unterstützung bekam das DRK von vier Sanitätern vom Croix Rouge Monégasque (Monaco).
Der Kölner Rosenmontag wird von insgesamt 500 Einsatzkräften der Hilfsorganisationen betreut, davon 135 Rotkreuzlern.
Medienkontakt:
Isabel Diener, Pressestelle Ehrenamt und Unterabschnittsleiterin im Aufstellungsbereich der Züge (Sonntag: "Schull- und Veedelszöch", Montag: "Rosenmontagszug") im Severinsviertel
Mobil: 0173 960 5521, presse.ehrenamt(at)drk-koeln.de
Mülheim a.d. Ruhr: 86 Sanitäter des DRK sicherten den Rosenmontagszug
Mit 24 Einsatzfahrzeugen, zwei Notärzten und über 80 Einsatzkräften sorgten die Kräfte des Roten Kreuzes in diesem Jahr für eine flächendeckende Sanitätsversorgung der vielen Jecken entlang der Zugstrecke.
„Keine Probleme und lediglich zwei Fahrten ins Krankenhaus, sowie eine ambulante Versorgung“ vermeldete daher erfreut Kreisbereitschaftsleiter Martin Meier nach Abschluss des diesjährigen Rosenmontagszuges. Zusammen leisteten die Helfer des Roten Kreuzes über 500 Dienststunden.
Medienkontakt: Frank Langer, 0170 / 568 06 02, langer-muelheim@t-online.de
Einsatzkräfte und Medienkontakte in ausgewählten Kreisverbänden:
Bonn: 403 Einsatzkräfte insgesamt, Kontakt: Barbara Dreifert, 0151 46 40 53 34
Düsseldorf: 276 Einsatzkräfte (Rosenmontagszug), Kontakt: Sabine Jokl,0178 34 47 469
Duisburg: 70 Einsatzkräfte (Rosenmontagszug), Kontakt: Willi Stiegenhöfer, 0172 2425559
Köln: insgesamt 495, davon 134 beim Rosenmontagszug, Kontakt: Isabel Diener, 0173 960 5521
Heinsberg: 150 Einsatzkräfte insg., Kontakt: Andreas Schülbe,02431 802 124
Leverkusen: 170 Einsatzkräfte insgesamt, Kontakt: Klaus Zumbrägel,02171 4006 335
Mettmann: 270 Einsatzkräfte insg., Kontakt: Gudrun Manegold, 02104 21 69 14
Mülheim a.d. Ruhr: 80 Einsatzkräfte, Kontakt: Frank Langer, 0170 / 568 06 02, langer-muelheim@t-online.de
Rhein-Sieg: 86 Einsatzkräfte an Weiberfastnacht, Kontakt: Rudolf Mrosek, 0172 2901903
Kontakt
DRK-Landesverband Nordrhein e.V.
Auf'm Hennekamp 71
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Pressekontakt
Anja Martin
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