Historisches Bild des Suchdienstes: Ein Soldat trifft seine Familie wieder.
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Helfen steht jedem gut

Mehr als 15.000 ehrenamtliche Helfer engagieren sich beim Roten Kreuz in Nordrhein. Zusammen mit den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen sie für einen effektiven Katastrophenschutz, beteiligen sich am Besuchsdienst für ältere Menschen oder engagieren sich in der Flüchtlings- und Jugendarbeit - um nur einige Beispiele zu nennen. Was sie genau tun, berichten einige von ihnen in den folgenden Porträts. Wenn auch Sie sich engagieren möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

 

 

Sven Möllenbrink ist 31 Jahre alt und kam mit 16 Jahren zum DRK. Heute ist er Kreisbereitschaftsleiter. Er hat als Ehrenamtler also „Karriere“ gemacht im DRK. Er trägt Verantwortung. Und das nicht, weil er sonst nichts zu tun hat. Der Finanzwirt leitet das ServiceCenter der Volksbank Mönchengladbach. Auch dort also führt er Menschen.

 

 Vier Wochen bei minus 20 Grad Celsius - Sabine Günnel aus Jülich hat bei ihren Auslandseinsätzen für das Deutsche Rote Kreuz viele extreme Situationen erlebt. Sie reist im Auftrag der Hilfsorganisation in Krisenregionen in aller Welt. Denn die 34jährige ist Expertin auf dem Gebiet der Trinkwasseraufbereitung.

 

 

Kinderärztin Claudia Dominikus unterstützt die DRK-Kita „Kumulus“ in Düsseldorf. „Kumulus ist übrigens ein Synonym für hundert und mehr Möglichkeiten. „Es heißt ja übersetzt Schäfchenwolken. Die stehen am Himmel und verändern sich dauernd. So viele und noch mehr Facetten hat auch die individuelle Entwicklung von Kindern“, erläutert Claudia Dominikus.

 

 

 

Drei Jahrzehnte seines Lebens hat Günter Techt als Manager und Vertriebsprofi in der Lebensmittel- und Textilbranche gearbeitet. Heute berät der 67-Jährige das DRK als ehrenamtlicher Senior Consultant in Organisations- und Wirtschaftsfragen.

 

 

 

Frank Kluge ist Retter. Aus der Luft und aus dem Wasser. Er ist seit 2001 ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz. Im Kreisverband Niederrhein leitet der 36 Jahre alte Oberhausener die Wasserwacht auf Grav Insel, einem der größten Campingplätze in Deutschland.

 

 

 

Ein Jahr mit viel Verantwortung - Seit November 2007 leitet Jacqueline Schall die Einsätze des Body&Grips-Mobils. Die 20-Jährige tut das im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ), das sie beim Jugendrotkreuz Nordrhein in Düsseldorf absolviert.

 

 

 

Carsten Bußkamp, Rotkreuzhelfer aus Dingden bei Wesel, war Mitte Dezember 2008 mit einer DRK-Delegation nach Afrika geflogen, um im von der Cholera betroffenen Simbabwe eine Trinkwasseranlage aufzubauen.„Es war mein zweites Weihnachten und Silvester im Ausland“, erzählt Carsten Bußkamp, der im letzten Jahr geheiratet hat und die Feiertage gern mit seiner Frau verbracht hätte, „Aber so ist das halt“, sagt er und zuckt mit den Schultern. „Ich habe die Ausbildung für solche Einsätze beim Roten Kreuz ja gemacht, weil ich helfen will.“

 

 

 

Christa Mai, 66jährige Hausfrau und Mutter, kümmert sich im DRK-Seniorenhaus Moosheide um Bewohnerinnen und Bewohner, die keine Angehörigen mehr haben oder deren Verwandte nur selten zu Besuch kommen können.

 

 

 

„Betreuer für Ferienfreizeiten mit Behinderten gesucht!“ Als die E-Mail des DRK-Landesverbandes Nordrhein in der Hochschule Arnheim-Nimwegen in Holland die Runde machte, las sie auch der Sozialpädagogikstudent Simon Jägersküpper. Er meldete sich sofort.

 

 

Heute steht besonderer Besuch ins Haus: Fritz kommt. Der riesige Neufundländer ist Liebling der Bewohner des multikulturellen DRK-Seniorenzentrums „Haus am Sandberg“ in Duisburg-Homberg. Zusammen mit seinem Herrchen Michael Pösken gehört er zu den acht ehrenamtlichen Teams des tiergesützten Besuchdienst im Seniorenzentrum.