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Weltwassertag: Prominenz ging auf die Straße

Düsseldorf, 23.3.2010. In Düsseldorf hat sich ein Netzwerk zum Weltwassertag und insbesondere für das Herzensanliegen „Wasser für Afrika“ gebildet. Die Organisationen gingen am Samstag, 20.3.2010, in der Innenstadt von 11 bis 16 Uhr mit prominenten Unterstützern quer durch Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Straße: Sie boten den Passanten „einen Schluck Wasser gegen eine Spende“ an. So wollen sie lokal auf die UN-Milleniumsziele und den lebensnotwendigen Zugang zu sauberem Wasser in armen Ländern aufmerksam machen.

888 Euro und 1 D-Mark haben die Prominenten von Jenny Jürgens bis Heinz Richard Heinemann, von Nemo bis Jacques Tilly, OB Dirk Elbers bis Ex-Staatssekretärin Karin Kortmann anlässlich des Weltwassertages für die Aktion „Wasser für Afrika“ gesammelt. Allein mit diesem Betrag könnte beispielsweise im Wasser-Projekt Tansania, in dem Aids-Waisenkinder gefördert werden, eine Großmutter mit einem Enkel 10 Jahre lang unterstützt werden. Für die lebensnotwendigsten Dinge inclusive Schulunterricht wird ein Förderbetrag von 7,50 Euro pro Monat ausgezahlt.

Weitere 1400 Euro kommen aus der Spende der Stadtwerke Düsseldorf zusammen. Sie überweist 1 Cent pro Kubikmeter Wasser am Weltwassertag. 140 000 Kubikmeter Wasser verkaufen die Stadtwerke an einem normalen Tag.

Dank weiterer Sponsoren sind insgesamt über 10 000 Euro für den Weltwassertag von den Düsseldorfer Soroptimistinnen, dem Düsseldorfer Roten Kreuz, Nemos Clownschule, Schwimmmeistern und Rettungsschwimmern gesammelt worden.

Vodafone freut sich über eine gute Resonanz bei der Sammlung von Althandys zugunsten der Initiative „Wasser für Afrika“. Das Düsseldorfer Unternehmen hat soeben mitgeteilt, dass es diese Aktion verlängert. Pro Handy, das bei den beteiligten Hilfsorganisationen abgegeben wird, um dann recycelt oder umweltschonend entsorgt zu werden, fließen 3 Euro in die Afrika-Hilfe.

Die fünf Wasser-Projekte in vier afrikanischen Ländern erfordern mehr gezielte Unterstützung für einen nachhaltigen Zugang zu sauberem Wasser. „Berkads“, einfache Wasserspeicher, kosten pro Stück etwa 4000 Euro. „Das in Düsseldorf gegründete Netzwerk funktioniert toll und zieht täglich neue Kreise. Wir machen weiter!“ verkündete die Sprecherin des Initiativkreises, Dr. Hanne von Schaumann-Werder.

Soroptimistinnen haben sich in vielen Städten Deutschlands mit HelpAge, terre des hommes, dem örtlichen DRK, Lions, Rotary Clubs und anderen Organisationen für gemeinsame Aktionen zum Weltwassertag zusammengeschlossen. An diesem Wochenende fanden zum Beispiel Frühlingsblumenverkauf in Mainz, Wanderungen an der Düssel und am Rotthäuser Bach bei Düsseldorf, Wasser-Spaziergänge mit dem Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd usw. statt. Spenden von 1 Cent pro verbrauchtem Wasser am Aktionstag gab es auch in Hanau. In Wuppertal wurden 110 handgemalte künstlerische Würfel verkauft. Benefizkonzerte und Lesungen in Osnabrück, Wasserverkauf in Oldenburg, Althandy-Sammlungen von Kiel über Wiesbaden, Berlin, Bamberg bis Amberg-Sulsbach usw. runden den Aktionstag 2010 ab.

Beteiligte Unterstützer am Samstag, 20.3.2010 am Wasser-Stand am Carschhaus (Auszug) waren:

  • Christoph Meyer (Intendant Deutsche Oper am Rhein)
  • Detlef Parr (Jonges-Baas)
  • Jacques Tilly (Bildhauer, Aktionskünstler)
  • Jenny Jürgens (DRK-Botschafterin)
  • Heinz Richard Heinemann (DRK-Botschafter)
  • Dorothee Achenbach (DRK-Botschafterin)
  • Pantomime Nemo (Clownschool-Projekt in Südafrika)
  • Rüdiger Steinmetz (Bäderchef)
  • Olaf Lehne (Vorsitzender DRK-Kreisverband Düsseldorf)
  • Heribert Klein (Unesco)
  • Soroptimisten
  • Rettungsschwimmer

Das Netzwerk unterstützt fünf konkrete Projekte der Wasserförderung, des Brunnen- und Speicherbaus in vier afrikanischen Ländern. Darunter ein Projekt des DRK in Somalia. Unsichere Wasserversorgung und eine katastrophale Gesundheitssituation kennzeichnen den Norden Somalias seit Jahrzehnten. Zusammen mit dem Somalischen Roten Halbmond baut das Deutsche Rote Kreuz die Wasserversorgung wieder auf. Über 100 Berkads – große Sammelbecken für Trinkwasser -  in Somaliland werden gemeinsam mit der Bevölkerung angelegt oder ausgebaut. In besonders Dürre-gefährdeten Regionen legen wir Tiefbrunnen an und bauen bestehende Dorfbrunnen aus. mehr

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Kontakt Düsseldorfer Netzwerk: 0160-97806093

www.wasserfuerafrika.de

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