Buehnenbild_Ehrenamt_International-2012_Rueckenansichten_Foto-von-Kyung-Su-Park.jpg DRK/Kuyoung-Su Park

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Weltweites Netzwerk

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil eines weltweiten humanitären Netzwerk – der internationalem Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Sie besteht aus 190 nationalen Gesellschaften, deren Ziel es ist, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Alle haben die gleichen Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.

Was heißt das konkret? Wenn eine nationale Gesellschaft wie der Syrische oder Jordanische Halbmond Unterstützung braucht, schickt sie einen Hilferuf an die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften in Genf. Die wiederrum fragt bei den anderen Gesellschaften an, inwieweit sie Unterstützung bereitstellen können und koordiniert die Leistungen. So stellen wir sicher, dass wirklich das ankommt, was gebraucht wird.

Jetzt spenden

Mit 250 € kann ein Notfallplan für eine Schule ausgearbeitet und erprobt werden.

Projekte des DRK

Allein das DRK ist zurzeit in über 50 Ländern aktiv – zum Beispiel in Syrien, wo wir die syrische Schwestergesellschaft bei Aufbau und Unterhalt von Logistikzentren und der Fahrzeugflotte unterstützen. In Jordanien, wo wir zusammen mit anderen nationalen Gesellschaften in einem riesigen Flüchtlingslager ein Krankenhaus unterhalten.  

Wir helfen auch dort, wo es kein Medieninteresse gibt – zum Beispiel im Sudan, wo das DRK trotz der schwierigen Sicherheitslage seit über zehn Jahren mit Projekten zu Gesundheitsversorgung und Ernährungssicherung präsent ist. Oder auch im Jemen und in Uganda. Überall helfen wir mit, die Lebenssituation in den Ländern zu verbessern und so Flucht möglichst zu vermeiden.

Überall hilft das DRK. Aber: Wir empfangen auch Hilfe. So haben uns das Amerikanische und das Kanadische Rote Kreuz letztes Jahr 15.000 Feldbetten zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Außerdem unterstützen uns Helfer aus Kanada, Finnland und einigen anderen Schwestergesellschaften vor allem in Bayern bei der Aufnahme von Schutzsuchenden.