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Flüchtlingshilfe des DRK in Nordrhein

Bundesweit betreut das DRK gegenwärtig in 450 Notunterkünften mehr als 140.000 Asylsuchende. Allein im Verbandsgebiet Nordrhein sind es rund 17.000 Schutzsuchende in 105 Einrichtungen. Die Zahl steigt ständig.

Es sind reguläre Einrichtungen des Landes oder der Kommunen genauso wie Notunterkünfte. Die meisten werden im Auftrag der Behörden von den DRK-Kreisverbänden geleitet. Vier Unterkünfte betreut die gemeinnützige DRK Betreuungsgesellschaft für soziale Einrichtungen. 

In NRW ist die Bezirksregierung Arnsberg für die Erstunterbringung und die Verteilung der Flüchtlinge auf die 396 Städte und Gemeinden des Landes zuständig. Da die regulären Aufnahmeeinrichtungen überfüllt sind und sehr schnell zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten vonnöten sind, fordert sie die Kommunen im Rahmen der Amtshilfe auf, Schutzsuchende unterzubringen. In der aktuellen Situation erfolgen diese Amtshilfeersuchen meist sehr kurzfristig. Deshalb wenden sich die Kommunen an die Hilfsorganisationen wie das DRK mit der Bitte um Unterstützung. Nicht selten hatten unsere Helfer nur ein bis zwei Tage, um Notunterkünfte in Turnhallen oder leerstehenden Gewerbeimmobilien herzurichten.

Viele haben sich Urlaub genommen oder wurden dankenswerterweise von ihren Arbeitgebern freigestellt, um in den Flüchtlingsunterkünften Betten aufzubauen, Telefon- und Internet für die Leitungsbüros einzurichten,  die Essensausgabe zu betreuen, Deutschkurse zu geben oder Freizeitangebote zu machen. Manche gehen auch parallel zu ihrem Engagement ihrer Erwerbstätigkeit nach. Sie leisten Außerordentliches.

Nach und nach werden die ehrenamtlichen Rotkreuzler durch hauptamtliche Kräfte ersetzt. Es sind meist Sozialarbeiter und –pädagogen, die oft selbst einen Migrationshintergrund haben und mehrere Sprachen sprechen. 

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