rettungshunde_header_01.jpg A. Zelck/DRK e.V.

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Rettungshundearbeit - Ausbildung und Prüfung

Das Ziel ist klar: Am Ende der Ausbildung sollen Hund und Halter  ein einsatzfähiges DRK-Rettungshundeteam bilden, um Vermisste und Verschüttete zu finden und Verletzten zu helfen.

Der Hund darf sich bei seinem Einsatz weder durch Umwelteinflüsse, wie unangenehmes Wetter, Lärm, unsicheren Boden, noch von Reizen, wie beispielsweise durch andere Hunde, Wild oder Fressbares, von der Suche ablenken lassen.Bevor mit der Ausbildung begonnen werden kann, muss erst der Eignungstest bestanden sein. Geprüft wird:

  • ein zuverlässig entwickeltes Sozialverhalten sowohl innerartlich als auch gegenüber Menschen,
  • ein sicheres Umweltverhalten, d.h. aggressionsfrei bei plötzlichen optischen und akustischen Reizen sowie bei Feuer und Rauch,
  • ein starkes, für die Motivationsarbeit nutzbares Triebverhalten und Lernfreude,
  • ein unbefangenes und unerschrockenes Begehen von Geräten und unsicherem Untergrund.

Während der folgenden etwa zwei- bis dreijährigen Ausbildung lernen Mensch und Hund gemeinsam, wobei in erster Linie der Hundeführer ausgebildet wird. So werden statt harter Kommandos eine gut kontrollierte und sensible Körpersprache trainiert, denn auf sie reagiert der Hund – nicht unbedingt auf das Kommando. An dieser Art der Teamfähigkeit arbeiten wir gemeinsam, und wahren Hundefreunden wird es Freude machen.

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D. Winter/DRK e.V.

Schon um zur Prüfung zugelassen zu werden, müssen Hundeführer eine ganze Reihe von Kenntnissen nachweisen, die sie bei ihrer Ausbildung erlangt haben:

  • Sanitätsdienst bzw. Helferausbildung
  • Erste Hilfe am Hund
  • Kynologie
  • Orientierungs- und Kartenarbeit
  • Trümmerkunde (nur bei Trümmersuche)
  • Organisation und Einsatztaktik des Rettungshundeteam-Einsatzes 
  • Verhaltensgrundsätze beim Transport von Hunden
  • Unfallverhütung / Sicherheit im Einsatz
  • Sprechfunk

Die Prüfungen selbst bestehen aus Teilprüfungen zur Flächen- und Trümmersuche. Erst wenn sie bestanden wurden, ist das Rettungshundeteam auch einsatzfähig. Doch damit noch nicht genug: Die Prüfung muss innerhalb von 18 Monaten wiederholt werden.

Bei der ersten Prüfung beträgt das Mindestalter des Hundes sechzehn Monate, das Höchstalter sechs Jahre. Das Zulassungsalter für Hundeführer beträgt 18 Jahre. Jugendliche unter 18 Jahren können grundsätzlich Prüfungen absolvieren, dürfen jedoch erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres eingesetzt werden.