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Rettungshundearbeit: Helfer auf vier Pfoten

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Ein Rettungshundeteam besteht aus einem ausgebildeten Hundeführer und seinem Hund, die gemeinsam die Rettungshundeprüfung bestanden haben. Zusammen mit anderen Rettungshundeteams bilden sie eine Rettungshundestaffel.

Angefordert werden unsere Rettungshundestaffeln von den Behörden der Polizei- oder Feuer- und Rettungsleitstellen, wenn es beispielsweise darum geht,

  • vermisste Personen in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände zu suchen. Dies wird als Flächensuche bezeichnet
  • Menschen zu finden, die unter den Trümmern eingestürzter Gebäude eingeschlossen sind (Trümmersuche)
  • Personen aus Gefahrenbereichen zu retten und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen.

Dies unterscheidet sie eindeutig von anderen hundeführenden Einrichtungen und Institutionen wie z.B. den Dienst- und Schutzhunden der Polizei, die nach Drogen oder Waffen suchen.

Auch im Ausland kommen unsere Rettungshundeteams in den Einsatz – beispielsweise wenn es darum geht, nach Erdbeben Vermisste zu suchen. Dazu hat der DRK-Bundesverband zusammen mit den DRK-Landesverbänden Hamburg und Nordrhein so genannte "Emergency Response Units" (ERU) aus besonders qualifizierten Rettungshundeteams gebildet, die im Ernstfall in den Auslandseinsatz gehen. Die materielle Ausstattung dieser ERUs wird im Katastrophenschutzzentrum des DRK-Landesverbandes Nordrhein vorgehalten und gewartet.
 

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Rettungshundestaffeln in Nordrhein

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Anforderungen an Rettungshundeteams

Hundeführerinnen und -führer sollten über soziale Kompetenz, wie z.B. Teamfähigkeit, verfügen und ihre Hunde art- und tierschutzgerecht halten, ausbilden und führen. Und: Sie sollten viel Freizeit und Engagement einbringen. Denn: Rettungshundearbeit ist nicht bloß ein zeitintensives Hobby. Es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die der Rettung von Menschenleben dient.

Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich Rassen von mittlerer Größe und Körpergewicht. Ein guter Rettungshund ist gesund und körperlich leistungsfähig. Er muss eine gute "Nasenveranlagung" haben und auch unter Belastungen arbeiten. Der Hund soll temperamentvoll und lernfreudig sein sowie über einen ausgeprägten Spieltrieb verfügen. Ein verlässlich entwickeltes Sozialverhalten sowohl innerartlich als auch gegenüber dem Menschen ist erforderlich.

Rettungshundeführerinnen und -führer sind als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Mitglieder der DRK-Bereitschaft.